BANI Prime

Executive Thinking

Resilienz bedeutet nicht, alles vorherzusagen, sondern Handlungsfähigkeit zu bewahren.

Das von Jamais Cascio entwickelte BANI-Modell beschreibt eine brittle, anxious, nonlinear und incomprehensible Welt. ADWaltis übersetzt diese Diagnose in vier Handlungsverben: Bauen, Antizipieren, Navigieren und Interpretieren.

Fragilität und Resilienz

Ein System kann effizient wirken und dennoch gegenüber einem Schock verletzlich sein. Einzigartige Abhängigkeiten, zu geringe Reserven und fehlende Optionen erzeugen stille Fragilität.

Resilienz aufzubauen bedeutet, kritische Fähigkeiten zu schützen, Alternativen vorzubereiten und Mindestbedingungen für die Fortführung zu kennen.

Angst, Nichtlinearität und Unverständlichkeit

Angst nimmt zu, wenn viele Informationen vorhanden sind, aber Entscheidungskriterien fehlen. Nichtlinearität erzeugt unverhältnismäßige Wirkungen. Unverständlichkeit zeigt, dass manche Zusammenhänge nicht rechtzeitig vollständig erklärt werden können.

  • Szenarien und Bruchsignale antizipieren.
  • Mit Optionen, Experimenten und Entscheidungsschwellen navigieren.
  • Daten, Erfahrungen und schwache Signale gemeinsam interpretieren.

Eine organisatorische Fähigkeit

Die Antwort auf BANI ist keine einmalige Krisenübung. Sie entsteht durch Designentscheidungen, Partnerschaften, Kompetenzen, Entscheidungsroutinen und die Lernfähigkeit der Organisation.

Fragen für die Umsetzung

  • Optionen vor der Krise schaffen.
  • Angst durch klare Entscheidungskriterien reduzieren.
  • Gemeinsam interpretieren, was keine Kennzahl allein erklärt.

Dialog fortsetzen

Eine Perspektive wird dann wertvoll, wenn sie eine Entscheidung oder ein Gespräch verbessert.

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